Urheberrecht

Foto mit Richterhammer, Waage und Gesetzbüchern

Recht im Universitätsalltag

Bibliotheken setzen sich für ein bildungs- und wissenschaftsgerechtes Urheberrecht ein, das den Anforderungen der digitalen Welt Rechnung trägt. Ob im Studium, in der Lehre oder in der Forschung - täglich ist dieses Rechtsgebiet im Hochschulalltag relevant.

Ein Beispiel: Die "elektronischen Semesterapparate", in denen Lehrende ihren Kursteilnehmern Unterrichtsmaterialien und eingescannte Texte aus veröffentlichten Werken zur Verfügung stellen, werden an den Universitäten sehr gut angenommen. Bereits jetzt gibt es für die Digitalisierung enge rechtliche Grenzen, da nur kleine Teile eines Werkes auf diesem Weg verfügbar gemacht werden dürfen. Der Kreis der Personen, die auf die Inhalte zugreifen dürfen, ist stark eingegrenzt. Durch eine neue Einzelerfassungs-Regelung wird dieser beliebte Service der Universitätsbibliotheken ab 2017 faktisch unmöglich gemacht. Lesen Sie dazu auch die aktuelle Stellungnahme der bayerischen Universitätsbibliotheken.

Auch in anderen Zusammenhängen tauchen Fragen zum Urheberrecht auf:

  • Vorführen einer DVD innerhalb einer Lehrveranstaltung
  • Fernleihe eines Aufsatzes aus einem E-Journal oder E-Book
  • Zweitveröffentlichung eines Zeitschriftenartikels auf dem Publikationsserver der Universität
  • Veröffentlichung von Dissertationen
  • Verwendung einer Bildvorlage für Präsentationen, Ausstellungen usw.
  • Open Access

Für diese und andere Fragen stehen die Universitätsbibliotheken als sachkundige Ansprechpartner zur Verfügung.