Pressemitteilungen

1. November 2012, Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr München

Den Geheimnissen des Universums auf der Spur – die „Weltmaschine“ zu Gast in Neubiberg

Die Ausstellung Weltmaschine im Hauptlesesaal der Universitätsbibliothek

Die Jahresausstellung 2012 der Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr befasst sich in diesem Jahr mit einem besonders aktuellen und spannenden Thema, nämlich mit der Frage, „was die Welt im Innersten zusammenhält“: der Theorie der kleinsten Teilchen und vielleicht einer Entdeckung des Jahrhunderts. Am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf steht die größte und leistungsstärkste Maschine der Welt, der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider, kurz LHC.

Mit unvorstellbar hohem Aufwand werden dort Protonen – die Kerne des Wasserstoffatoms – auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und kontrolliert zum Zusammenstoß gebracht. Die dabei freiwerdenden Energien sind so extrem, dass sie nur mit den Bedingungen verglichen werden können, wie sie im Universum winzige Sekundenbruchteile nach dem Urknall herrschten. Wie nie zuvor eröffnet dies den beteiligten Physikern einen Blick in die innersten Geheimnisse der Materie.

Die wichtigste Aufgabe dabei ist, dass sogenannte „Standardmodell der Teilchenphysik“ endgültig experimentell zu bestätigen. Das Standardmodell ist eine physikalische Theorie, die versucht alle bekannten Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen untereinander vollständig zu beschreiben. An dieser Theorie wird bereits seit langem gearbeitet: Fundamentale Beiträge lieferte bereits Werner Heisenberg, einer der Begründer der Quantenmechanik und Namensgeber der Campusstraße der Universität der Bundeswehr, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Fast alle ihre Vorhersagen konnten bisher auch experimentell bestätigt werden. Nur eine einzige Frage, die aber von grundlegender Bedeutung ist, ist bisher noch ungeklärt: Woher haben Elementarteilchen ihre Masse? Die Antwort könnte der sogenannte Higgs-Mechanismus geben. Nach dieser Theorie erhalten alle Elementarteilchen ihre Masse erst durch die Wechselwirkung mit einem speziellen Feld, dessen Quant als Higgs-Boson bezeichnet wird. Benannt ist es nach dem heute 83jährigen schottischen Physiker Peter Higgs, der bereits 1964 die Existenz dieses Feldes prognostiziert hat. Nach diesem Teilchen suchen Physiker seit Langem und haben nun im Sommer diesen Jahres am LHC eindeutige Indizien für ein neues, Higgs-ähnliches Teilchen gefunden. Vielleicht ist das am CERN entdeckte Teilchen das fehlende Puzzlestück, was dem Standardmodell zu seiner endgültigen Bestätigung noch fehlt, vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, das die Tür zu neuen Entwicklungen in der Teilchenphysik aufstößt.

Zu diesen fundamentalen Fragen der Physik zeigt die Universitätsbibliothek der Universität der Bundeswehr bis zum 23.01.2013 eine Wanderausstellung des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY.

Exponate zum Anschauen und Ausprobieren (z. B. Modell des ATLAS-Detektors, Modell des CMS-Detektors, Higgs-Analogon, Kugel-Linearbeschleuniger, Plasmakugel, Skulptur „Vom Kristall zum Quark“), großformatige Bilder und informative Tafeln vermitteln die Faszination der „Weltmaschine".

Prof. Dr. Siegfried Bethke, verantwortlicher Direktor für die Aktivitäten des Max-Planck-Instituts für Physik in München am LHC, wird bei der Eröffnung der Ausstellung am 13. November 2012 um 16:00 Uhr im Hauptlesesaal der Zentralbibliothek über den neuesten Stand in der Elementarteilchenphysik berichten. Interessierte Gäste sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen (Zugang über das Westtor der Universität).

29. Oktober 2012, Universitätsbibliothek Bamberg
Lesenacht zur Eröffnung der ERBA-Bibliothek

„Daheim ist, wo man liest“

Bibliotheksdirektor Dr. Fabian Franke bei der Lesenacht

„Franken liegt nicht am Meer, aber mir liegt es am Herzen“, schloss Armin Gertz seinen Vortrag während der Lesenacht zur Eröffnung der neuen ERBA-Bibliothek. Damit umschrieb er das Thema des Abends: Heimat – betrachtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Kontexten. Zur Eröffnung der neuen ERBA-Bibliothek am 25. Oktober führten 20 Universitätsangehörige das Publikum in einer 7-stündigen Lesung durch die Nacht. Es lasen Professorinnen und Professoren, Studierende, Mitglieder der Universitätsleitung, Dozentinnen und Dozenten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung.

18. Juli 2012
Bibliotheksranking belegt Qualität der Unibibliothek

Beste Universitätsbibliothek Bayerns

Universitätsbibliothek Bamberg - Teilbibliothek 4 (Sprach- und Literaturwissenschaften)

Die Universitätsbibliothek Bamberg ist ein hervorragender Ort zum Lesen, Lernen und Forschen. Belege dafür gab es im Juli gleich mehrfach: Im bundesweiten Leistungsvergleich mit anderen Bibliotheken kam sie in die Spitzengruppe. Auch die Studierenden zeigten sich in einer Umfrage sehr zufrieden mit ihrer Bibliothek. Darüber hinaus erhielt die Unibibliothek das Gütesiegel „Partner der Schulen“.

3. Juli 2012, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Berühmtes Kartenwerk entdeckt

Variante von Amerikas „Geburtsurkunde“ in der UB

Waldseemüllerkarte
29. Juni 2012, Universitätsbibliothek Bamberg
Studierende machen ein Wandbild zum Sinnbild

Pac-Man mit Musik

Wandbild "Running for Education" in der Teilbibliothek 3 der UB Bamberg

„Running for Education“ heißt das Wandbild in der Teilbibliothek 3, das Studierende der Kunstdidaktik für die Universität entworfen und gemalt haben. Kanzlerin und Bibliotheksleiter eröffneten es gemeinsam mit den Künstlerinnen.

Die Spielfigur Pac-Man, die in den 80er Jahren mit dem gleichnamigen Videospiel auf den Markt kam, hat kein leichtes Leben: In einem Labyrinth muss Pac-Man Punkte fressen, während er von bösen Geistern gejagt wird. Manchmal hat er die Gelegenheit, eine Art Kraftpille zu essen. Sind alle Punkte gefressen, muss er auf einem höheren Level und mit erhöhter Geschwindigkeit weiterfressen. Das erfolgreiche Videospiel ist in der Teilbibliothek 3 am Standort Feldkirchenstraße der Universität Bamberg zu Kunst geworden.

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