Aktuelles

10. Februar 2020, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Illustration - Fotografie - Malerei

Ausstellung: Ein neuer Blick auf Oskar Maria Graf

Oskar Maria Graf

Studierende des Instituts für Deutsche Philologie der LMU haben unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) in Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus und der Universitätsbibliothek der LMU München die Ausstellung "Ein neuer Blick auf Oskar Maria Graf - Illustration, Fotografie, Malerei" kuratiert.
Bis heute ist der enge Zusammenhang zwischen Oskar Maria Graf und der Kunstszene seiner Zeit wenig bekannt. Graf wusste von der Wirkung visueller Repräsentationen: Er ließ seine Werke schon früh von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern illustrieren. Auch kannte er die Wirkung von Bildern bei der Entstehung eines Autorbildes.
Die Ausstellung geht den bildlichen Inszenierungen im Leben und im Werk Grafs nach und zeigt eine Bandbreite an Text-Bild-Relationen: Buchillustrationen und Umschlaggestaltungen sowie Exponate zum Verhältnis von Literatur und Fotografie - Darstellungen und (Selbst-)Inszenierungen Grafs als Autor in Portraits und in Ölgemälden, vom Autor vorgegebene Text-Bild-Beziehungen. Auch wird der Kontrast zwischen der graphischen Rezeption des Werks in beiden deutschen Staaten als Dilemma des Exilanten thematisiert.
Eröffnet wird die Ausstellung am 10.02. mit dem Vortrag "'Das können wir hier nicht zeigen' - Die Lust an der Provokation" von Dr. Ulrich Dittmann.

3. Februar 2020, Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg
Ausstellung in Nürnberg und Schwabach

Schätze der Graphischen Sammlung in der Ausstellung “Michael Wolgemut”

Portrait von Michael Wolgemut, gezeichnet von Albrecht Dürer

Die Graphische Sammlung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist Kooperationspartnerin für die Ausstellung “Michael Wolgemut – mehr als Dürers Lehrer”, die bis 22. März 2020 in Nürnberg und Schwabach gezeigt wird. Neben eigenen Werken von Michael Wolgemut (1434/37–1519) werden Handzeichnungen von Hans Pleydenwurff, dessen Witwe Wolgemut 1473 geheiratet hatte, und Zeichnungen aus der Werkstatt Wolgemuts im Albrecht-Dürer-Haus ausgestellt.
Die Ausstellung präsentiert an acht weiteren Stationen Leben und Werk Michael Wolgemuts: in Nürnberg im Germanischen Nationalmuseum und im Museum Tucherschloss, in St. Lorenz, St. Sebald, der Frauenkirche, St. Jakob und der Friedenskirche sowie in Schwabach in St. Johannes der Täufer und St. Martin.

29. Januar 2020, Universitätsbibliothek Augsburg
Social Media

Ein Jahr Facebook-Kanal der UB Augsburg

Facebook-Auftritt Universitätsbibliothek Augsburg

Seit Januar 2019 informiert die Facebook-Seite der UB Augsburg vor allem über Aktuelles in der Universitätsbibliothek. An welchen Tagen gibt es Sonderöffnungszeiten? Welche Schulungen, aber auch welche Ausstellungen und Konzerte finden demnächst in der Bibliothek statt? Und wenn es neue Dienstleistungen, Arbeitsplätze oder E-Medien-Angebote gibt, so wird hier ebenfalls darüber informiert.

Mittlerweile haben sich auf unserer Facebook-Seite aber auch die beliebten Reihen #GanzPraktisch, #InZahlen, #Zeitreise und #HinterDenKulissen etabliert. In lockeren Abständen gibt es hier praktische Tipps zur Bibliotheksbenutzung und Literaturrecherche sowie allgemeine Informationen zur Universitätsbibliothek, ihrer Geschichte, ihren Beständen und Sammlungen. Aber auch amüsante Geschichten und Schnappschüsse aus der täglichen Arbeit in der Zentral- und den Teilbibliotheken fehlen nicht.

Wenn Sie interessiert sind, abonnieren Sie gern unseren Kanal.

9. Dezember 2019, Universitätsbibliothek Regensburg
Virtuelle Ausstellung

Die Mistel - Zwischen Himmel und Erde

Pierre-Joseph Redouté: Viscum album commune

Eine Pflanze erregte nicht nur hinsichtlich ihrer raffinierten Fortpflanzungsmethode unsere Aufmerksamkeit: die Mistel. Die Virtuelle Ausstellung der Universitätsbibliothek Regensburg zeigt die schönsten Darstellungen der Mistel und beleuchtet die Bedeutung der Mistel, nicht nur in antiken Zeiten und Mythen.

21. November 2019, Universitätsbibliothek Augsburg
Ans Licht gebracht:

Markus Fuggers Bibliothek in der Sammlung Oettingen-Wallerstein

Französischer Intarsien-Einband alla greca für Markus Fugger

Markus Fugger (1529-1597) war Kämmerer des Erzherzogs von Österreich, Kammerpräsident, kurbayerischer Rat, Pfleger in Landsberg und Stadtpfleger in Augsburg. Nach dem Tod des Vaters Anton 1560 führte er erfolgreich über mehr als 30 Jahre die Firma Marx Fugger und Gebrüder. Gleichzeitig war er, der in Padua und Leuven studiert hatte, ein Gelehrter, der selbst Bücher, vor allem zur Kirchengeschichte, aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte.

Als Pferdefreund legte er eine wertvolle Fachbibliothek an und schrieb nach jahrelangen Studien das erste deutschsprachige Buch zur Hippologie, das weit über das 16. Jahrhundert hinaus als Grundlagenwerk galt. Überregionale Berühmtheit hat schließlich auch seine Sammlung wertvoller Bucheinbände erlangt, gefertigt von führenden Meistern seiner Zeit in Frankreich, Italien und Deutschland. Nach Markus‘ Tod gelangte die Bibliothek über den Enkel Marquard um 1655 in die Bestände der Fürsten von Oettingen-Wallerstein, wo sie in einen 250jährigen Dornröschenschlaf versank. Erst 1930 wurde der Verbleib der Fugger‘schen Sammlung zumindest in der bibliophilen Welt wahrgenommen, als einige Spitzenstücke versteigert wurden.

Die Universitätsbibliothek präsentiert mit dieser Ausstellung erstmals einen Überblick über die Bibliothek des Geschäftsmanns, Humanisten und Bibliophilen Markus Fugger.

Mit der Präsentation der Fugger‘schen Schätze, die sich im Lauf der Jahre zerstreut zwischen den übrigen 120.000 Bänden der Sammlung Oettingen-Wallerstein gefunden haben, verabschiedet sich zugleich Dr. Günter Hägele, der langjährige Leiter der Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Sondersammlungen, in den Ruhestand.

Zentralbibliothek, Ausstellungshalle und Schatzkammer
22. November  17. Dezember 2019
Montag - Freitag: 8:30 - 21:00 Uhr

Eröffnung: 21. November 2019, 18:30 Uhr

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