Aktuelles

26. Oktober 2021, Universitätsbibliothek Augsburg
Literatur und Inspiration rund um Gründungen und soziales Unternehmertum

Universitätsbibliothek Augsburg eröffnet die StartHub Library

StartHub Library in der Universitätsbibliothek Augsburg

Passend zu den Entrepreneurship Days vom 25.-28. Oktober eröffnet die Universitätsbibliothek Augsburg gemeinsam mit dem Innovations- und Gründungszentrum StartHub die neu eingerichtete StartHub Library. Im ersten Obergeschoss der Teilbibliothek Sozialwissenschaften können sich ab sofort alle Interessierten rund um die Themen Entrepreneurship, soziales Unternehmertum und Startups in einer ruhigen, attraktiven Umgebung zum Stöbern, Lesen und Inspirieren zurückziehen.

Mehr als nur Forschungsliteratur …

Einschlägige Fachbücher und Nachschlagewerke zum Startup-Business und Management stehen im Regal neben praktischen Leitfäden, Unternehmerbiografien und persönlichen Porträts.
Ratgeber zu stark nachgefragten Themen, wie zum Beispiel Finanzierung und Risikokapital, Social-Media-Marketing und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Gründungen.

  • Ein eigener Infoscreen im Raum präsentiert aktuelle Meldungen und Events aus dem StartHub-Projekt.
  • Besondere Atmosphäre und Ausstattung: ruhige Umgebung, bequeme Sessel und Bluethooth-Kopfhörer, die an der Theke ausgeliehen werden können.
  • Reinschauen und Stöbern lohnt sich!
  • Der besondere Leseraum wird im Netz ergänzt um die virtuelle StartHub Library: Sie bietet zahlreiche E-Book-Empfehlungen zu Gründungsthemen („Must-read“) sowie digitale Angebote zum Sehen („Must-watch“), Hören („Must-listen-to“) und Vernetzen („Must-join“).

Die StartHub Library ist Ergebnis einer spontanen Kooperation zwischen der Universitätsbibliothek Augsburg und dem gesamtuniversitären Entrepreneurship-Projekt „Potenziale heben in Augsburg“ (PiA), das im Mai 2020 unter der Leitung von Prof. Dr. Erik E. Lehmann startete und über vier Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Innerhalb des PiA-Projektes berät das Gründungs- und Innovationszentrum StartHub Studierende, Mitarbeitende und Alumni aller Fakultäten individuell und kostenlos zum Thema Existenzgründung und Startup-Business. Außerdem bietet es spannende Events, interessante Lehrveranstaltungen und den Zugang zum Ausgburger Gründungsnetzwerk.

25. Oktober 2021, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Bilder und Ansichten des Ostseeraums in der Frühen Neuzeit

Ausstellung: "Mare Balticum"

Digitalisat zur Ausstellung Mare Balticum

Städten und Landschaften des Ostseeraums in der Frühen Neuzeit widmet sich eine neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek der LMU München.

Das Spektrum der gezeigten Drucke reicht vom ausgehenden 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Zumeist handelt es sich um herausragende Kartenwerke und Stadtansichten, unter ihnen die Weltchronik von Hartmann Schedel, das Städteansichtenbuch des Kölner Theologen Georg Braun und Kupferstechers Frans Hogenberg sowie der Atlas Maior von Joan Blaeu, der mit seinen 594 Karten und Illustrationen sowie seinen rund 3.000 Seiten das aufwendigste und teuerste Buch des 17. Jahrhunderts war. Die überwiegende Mehrheit der aus dem Rarabestand der Universitätsbibliothek stammenden Folianten ist koloriert.

15. Oktober 2021, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Start der Reihe: Im Philologicum zu Gast

Ausstellung: Die Anatomische Sammlung der LMU

Bild zur Ausstellung Anatomische Sammlung der LMU München

Im Wintersemester 2021/22 präsentiert sich die Fachbibliothek Philologicum der Universitätsbibliothek der LMU München im wahrsten Sinne des Wortes mit Herz und Hirn.

Am Welt-Anatomie-Tag, dem Todestag von Andreas Vesal, dem Begründer der modernen Anatomie, startet die Reihe „Im Philologicum zu Gast“ mit der Ausstellung „Anatomische Sammlungen der LMU“. Im Ausstellungsbereich der Fachbibliothek werden exemplarische Exponate der Anatomischen Sammlung gezeigt, die von einer kleinen Auswahl an anatomischen Atlanten aus dem historischen Sammlungsbestand der UB begleitet werden.

Die Anatomische Anstalt beherbergt auf über 340 Quadratmetern eine Sammlung, deren Wurzeln bis 1810 zurückreichen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie kontinuierlich ausgebaut und ist seit 1907 zentraler Teil der Anatomischen Anstalt. In insgesamt 42 Schaukästen und 18 weiteren Objekten bietet die Sammlung mit etwa 1.500 Schaustücken und Bildern eine systematische Übersicht über sämtliche Organe des menschlichen Körpers und – zu Vergleichszwecken und zum Verständnis der Evolution – eine Reihe tierischer Skelette. Viele Einzelpräparate, Schnitte und vor allem auch historisch wertvolle Modelle geben einen exzellenten Einblick in die innere und äußere Gestalt des Menschen und seine individuelle Verschiedenheit. In ihrer behutsamen, jegliche Effekthascherei vermeidenden und doch faszinierenden Art der Präsentation fungiert die Anatomische Sammlung überdies als ein Reflexionsort ethischer Verantwortung und Besinnung auf das persönliche Menschsein.

27. Juli 2021, Universitätsbibliothek Würzburg

Universitätsbibliothek Würzburg startet kontaktlose Selbstbedienungs-Ausleihe

Durchschneiden des roten Bandes zum offiziellen Start der RFID-Ausleihe

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 27. Juli 2021 startete der Präsident der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Prof. Paul Pauli offiziell die kontaktlose Selbstbedienungs-Ausleihe in der Zentralbibliothek am Hubland. Mit dieser „großartigen und gewaltigen Leistung“, so Pauli, habe die Universitätsbibliothek (UB) Würzburg einen „wichtigen Meilenstein“ genommen. Die Benutzer*innen können ihre Medien ab sofort selbst verbuchen und zurückgeben.

Ausleihe wird „kontaktlos“ und viel komfortabler für alle Nutzer*innen der UB
Die kontaktlose Selbst-Ausleihe basiert auf der Radio Frequency Identification (RFID)-Technologie. Mit ihr wird der Bibliotheksbesuch spürbar komfortabler, denn die Nutzer*innen sparen sich die Wartezeit vor den Schaltern an der Leihstelle. Da die Medien nun auch besser gegen Diebstahl geschützt sind, ist es künftig nicht mehr zwingend notwendig, Jacken und Taschen in den Schließfächern vor dem Besuch der Lesesäle zu verstauen (Ausnahme: Lesesaal Sondersammlungen). Nach der Einführung der kontaktlosen Selbstbedienungs-Ausleihe in der Zentralbibliothek wird die Ausleihe auch in den größeren Teilbibliotheksstandorten sukzessive auf die neue Technik umgestellt. Erstmals in der Geschichte der UB Würzburg wird dann ein Großteil des dezentralen Bestandes ausleihbar sein.

500.000 Bände in kürzester Zeit konvertiert
Prof. Pauli dankt in seinem Grußwort dem Leiter der Universitätsbibliothek, Dr. Hans-Günter Schmidt, und allen Mitarbeitenden der UB für die „großartige und – vor allem mit Blick auf die Konvertierungsarbeit der bestehenden Bestände – gewaltige Leistung“: „Mit der Einführung der
RFID-Ausleihe in der Zentralbibliothek und vier Teilbibliotheksstandorten hat die Universitätsbibliothek einen wichtigen Meilenstein genommen.“ Gerade angesichts der Corona-Pandemie biete die kontaktlose Ausleihtechnik einen großen Vorteil: „Dank moderner RFID-Technologie kann die Ausleihe und Rückgabe von Medien fortan unabhängig von Inzidenzwerten angeboten werden.“ In knapp fünf Monaten hat das RFID-Projektteam der UB den kompletten Lesesaal-Bestand der Zentralbibliothek, circa 500.000 Bände, mit neuen RFID-Etiketten ausgestattet und mit dem Ausleihsystem verknüpft. In seiner Rede dankt Dr. Hans-Günter Schmidt dem RFID-Projektteam der UB, die dieses Mammutprojekt in diesen schwierigen Corona-Zeiten zu einem erfolgreichen Abschluss bringen konnten. In seinen Dank schließt Schmidt auch die Studierendenvertreter ein, die sich in der UB-Studienzuschuss-Kommission dafür eingesetzt haben, dass diese Maßnahme zu einem großen Teil aus Studienzuschüssen finanziert werden kann. Sein besonderer Dank gilt der neuen Universitätsleitung und dem Präsidenten der JMU, Herrn Prof. Pauli: „Ich danke Ihnen, Herr Präsident Pauli für die Unterstützung, die Sie dem Projekt angedeihen lassen. Ihr heutiger Besuch ist für uns ein Zeichen, dass eine Universität ohne ihre Infrastruktur- und Dienstleistungseinrichtungen nicht funktionieren kann.“

RFID-Ausleihe ein Element weiterer Sanierungsarbeiten in der Zentralbibliothek
Mit gut 1 Million Bibliotheksbesuchen (von Corona-Zeiten abgesehen) zählt die Zentralbibliothek zu den am meisten frequentierten Gebäuden auf dem Universitätscampus. Die starke Benutzung hinterließ in dem vor 40 Jahren am 15. Juli 1981 bezogenen Bibliotheksgebäude deutliche Spuren. Die Einführung der kontaktlosen RFID-Ausleihe sei daher ein Element weiterer, notwendiger Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten in der Bibliothek, die bereits angelaufen sind bzw. die unbedingt angegangen werden müssen, angefangen vom Austausch des Teppichbodens in der gesamten Zentralbibliothek über die Modernisierung des Informations-Zentrums bis zur Sanierung der Lüftungsanlage, so Schmidt. „Die größte Herausforderung, vor der die UB derzeit steht, ist die Magazinfrage: Bei einem jährlichen Bestandszuwachs von mehreren Zehntausend Medien und der - als Regionalbibliothek für Unterfranken – staatlichen Archivierungspflicht für alle Veröffentlichungen aus unterfränkischen Verlagen, benötigt die Universitätsbibliothek dringend mehr Magazinkapazitäten.“ Den heutigen Start der kontaktlosen Ausleihe wertet Schmidt als Signal dafür, dass sich „etwas tut“ in der Universitätsbibliothek, auch wenn der Bibliotheksbetrieb immer noch eingeschränkt ist: „Die Einführung der RFID-Ausleihtechnik, die heute offiziell eröffnet wird, markiert erst den An-
fang, der allerdings zukunftsweisend ist, da mit dieser modernen Technik der Bibliotheksbesuch spürbar vereinfacht wird und zugleich unsere Bestände besser geschützt werden.“ Nach einem kurzen Rundgang durchs Haus ging es weiter zur Leihstelle im Foyer der Zentralbibliothek, wo Prof. Pauli und Dr. Schmidt das rote Band zwischen den Selbstverbuchungsgeräten durchtrennten und damit die kontaktlose Selbstbedienungsausleihe offiziell eröffneten.

15. Juli 2021, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ausstellung: »Le Musée Imaginaire«

Faksimiles mittelalterlicher Handschriften

Liederhandschrift

Eine Faksimile-Edition ist das perfekte Ebenbild eines einmaligen Originals, eines Unikats.

Sie ist die originalgetreue, drucktechnisch und kunsthandwerklich hergestellte Wiedergabe eines Werkes in all seinen Details, egal ob es sich dabei um die Abstufung einzelner Farbnuancen oder die genau erfassten Töne von Gold und Silber handelt. Faksimile-Editionen müssen das Original für Forschung und Bibliophilie vollwertig ersetzen. Die Auflagen der Faksimile-Editionen sind streng limitiert und nummeriert. Dadurch sind für den Sammler Preiswürdigkeit und Wert jeder einzelnen Ausgabe überprüfbar. Eine Faksimile-Edition, die ein Kulturgut auch schützt, erschließt erst dann eine Handschrift vollständig, wenn sie auch wissenschaftlich verständlich aufbereitet wird; umfassende Kommentarbände sind daher fester Bestandteil jeder Faksimile-Edition. Eine größere Sammlung von Faksimiles kann, wie der österreichische Handschriftenspezialist Otto Mazal schrieb, ein „Musée imaginaire“ bilden, das weitverstreute Originale in Reproduktionen an einem Ort vereint.

Die Ausstellung »Le Musée Imaginaire«. Faksimiles mittelalterlicher Handschriften zeigt eine repräsentative Auswahl von Faksimiles, die aus der umfangreichen Sammlung der Abteilung Altes Buch der Universitätsbibliothek stammen. Die auf zwölf Vitrinen verteilte Ausstellung ist ab 19. Juli 2021 in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek zu sehen.

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