Aktuelles

21. März 2022, Universitätsbibliothek Regensburg
International Conference, University of Regensburg, September 15-16, 2022

UNIQUE!? Unique Objects in an Age of Ubiquity : Functions and Potential

Fliegender Fisch Illustration

The international conference „Unique Objects in an Age of Ubiquity” addresses a central question that is of consequence for the humanities, social sciences and the arts as well as of great importance for cultural institutions such as museums and libraries: The question of the functions and potentials of unique objects in an age of digital reproducibility.

Unique objects are centres in a decentered, networked world. They signal unavailability and distance in a world of global digital availability. While in daily life unique objects serve as lifestyle items of individualization, in a cultural and scholarly context they have the subversive potential to disrupt processes of canonization and, as deep facts, rewrite history. Unique objects can, moreover, resist reproduction, through object-specific functions or close links between text and textual object.

Building on research concerning the materiality of the book, object biographies and historical practices of creating and exhibiting unique objects, the interdisciplinary conference aims to analyse the cultural function of unique objects in today's society. Contributions focus, on the one hand, on the social functions of unique physical objects and of practices of collecting and exhibiting such objects in a predominantly digital environment. On the other, they try to articulate the scholarly, literary and artistic potential of unique objects.

The interdisciplinary conference addresses scientists from media studies, material culture studies, book studies, museology, art history, literature studies, digital humanities, psychology, sociology, cultural studies, as well as practitioners from museums, archives and libraries.

Talks will be presented in English.

The conference is accompanied by an exhibition at the University Library.

31. Januar 2022, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ein Einblick in den Nachlass von Friedrich Kunstmann an der Universitätsbibliothek der LMU München

Ausstellung: Kunstmanns Kostbare Karten

Nachlass Friedrich Kunstmann C.1.1_2

Im Rahmen eines Seminars von Dr. Thomas Horst (Abteilung Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde an der LMU und Centro Interuniversitário de História das Ciências e da Tecnologia, Lissabon) ist eine neue Ausstellung entstanden, die sich einem fast vergessenen, ausgesprochen vielseitigen Gelehrten an der LMU widmet: Friedrich Kunstmann (1811-1867) – Historiker, Jurist, Kanonist und Theologe. Seine Studien zur Kartographie- und Kirchengeschichte sowie ein längerer Aufenthalt als Erzieher am portugiesischen Königshof in Lissabon regten ihn an, eine einschlägige Bibliothek (1.100 Bände, viele davon in portugiesischer Sprache) zusammenzutragen, die sich seit 1868 gemeinsam mit seinem Nachlass im Besitz der Universitätsbibliothek der LMU München befindet.

Neben Dokumenten zu Kunstmanns Wirken in Portugal und an der LMU werden erstmals ausgewählte Objekte der in seinem Nachlass aufgefundenen Kartensammlung (Regional- und Länderkarten, See- bzw. Portolankarten und hemisphärische Weltkarten) vorgestellt. Diese reichen von wertvollen Originaldrucken des 16. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössisch angefertigten Faksimiles und handschriftlichen Kartenkopien, wobei eine portugiesische Manuskriptkarte des Atlantiks mit der Küste Brasiliens und von Westafrika (1764) besonders herausragt.

Begleitende virtuelle Ausstellung

Ergänzend zur Präsenz-Ausstellung in der Universitätsbibliothek der LMU München gibt auch die virtuelle Präsentation einen Einblick in die kostbare Kartensammlung von Friedrich Kunstmann. Die Präsentation wurde im Wintersemester 2021/22 im Rahmen des Seminars „Altkarten als Quelle für den Historiker“ unter der Leitung von Dr. Thomas Horst analysiert und von Studierenden anhand ausgewählter Exemplare weiter ausgewertet.

Virtuelle Ausstellung

4. Januar 2022, Universitätsbibliothek der Technischen Universität München
Rückkehr an den TUM Campus im Olympiapark

Neubau der Teilbibliothek Sport- & Gesundheitswissenschaften eröffnet

Am Montag, 10. Januar 2022 öffnet die Universitätsbibliothek der Technischen Universität München wieder die Pforten ihrer Teilbibliothek Sport- und Gesundheitswissenschaften im Fakultätsneubau am TUM Campus im Olympiapark. Nach 10-jähriger Bauzeit kehrt die Bibliothek vom Interimsquartier am Georg-Brauchle-Ring zurück an ihren ursprünglichen Standort in der Connollystraße.

Die hellen, modernen Bibliotheksräume liegen im Westen des Neubaus gegenüber der Cafeteria und bieten einen weiten Blick über die Außensportanlagen. Erreichbar ist die Bibliothek vom Haupteingang über die zentrale Erschließungsachse. Besucherinnen und Besucher erwartet ein Lesesaal mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen, sechs Einzelarbeitsräume (sogenannte Carrels), zwei Gruppenarbeitsräume sowie ein Schulungs- und ein Scannerraum.

Weitere Informationen
Neubau des TUM Campus im Olympiapark (Pressemitteilung vom 30.03.2015)

15. November 2021, Universitätsbibliothek Augsburg
Kooperation mit Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften

Neues Kursangebot für Augsburger Forscher*innen

UB-Augsburg-Website Kurse und Beratung

Im Wintersemester 2021/22 bietet die Universitätsbibliothek Augsburg erstmals spezielle Kurse für die Nachwuchswissenschaftler*innen der Augsburger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS) an. Die Promovierenden können projekt- und bedarfsspezifisch aus folgenden Workshopthemen wählen:

  1. Rechercheskills für Nachwuchswissenschaftler*innen
  2. Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  3. Forschungsdatenmanagement

Die Präsenz- und Onlineveranstaltungen stehen neben GGS-Mitgliedern auch allen anderen interessierten Nachwuchswissenschaftler*innen der Universität Augsburg offen. Inhaltlich sind sie der GGS-Säule „Wissenschaftliches Arbeiten“ zugeordnet: Teilnehmer*innen können nach Workshopende einen Nachweis für das Zertifikat der Graduiertenschule erhalten.

11. November 2021, Universitätsbibliothek Augsburg
Die Schätze der Universitätsbibliothek (12.11. bis 17.12. 2021)

Ausstellung: "Ein Reichtum, den kein Maß bestimmen kann"

Evangeliar aus Salzburg, um 820, Illustration

Die Universitätsbibliothek Augsburg präsentiert erstmals einen Überblick über die wichtigsten Sondersammlungen, die sie im Laufe ihrer 50-jährigen Geschichte unter ihrem Dach vereint hat. Die Ausstellung im 1. Obergeschoss der Zentralbibliothek ermöglicht damit einen außergewöhnlichen Blick in die Vergangenheit vom Mittelalter bis zur Moderne. Was bisher verborgen im Tresor schlummerte, kann nun bewundert werden: Mittelalterliche Handschriften und Inkunabeln, jahrhundertealte Holzschnitt- und Kupferstichillustrationen oder auch Erstausgaben der großen deutschen Literaten.

Die kostbarsten Stücke stammen aus der Bibliothek des fürstlichen Hauses Oettingen-Wallerstein. Darüber hinaus tragen mehrere weitere Sammlungen dazu bei, dass sich in der Ausstellung ein breites buch- und kulturgeschichtlichen Panorama entfaltet ...

  • illuminierte mittelalterliche Handschriften
  • meisterliche Pariser Renaissance-Einbände aus Fugger-Besitz
  • seltene Dokumente jüdisch-liturgischer Musik des 19. Jahrhunderts
  • farbenfrohe Bilderbücher und Fibeln des frühen 20. Jahrhunderts
  • Erstausgaben und Autografe bedeutender deutscher Schriftsteller der Moderne, darunter Thomas Mann, Stefan Zweig, Hermann Hesse)

und vieles mehr.

Ausstellungseröffnung:

11. November um 18:00 Uhr in der Zentralbibliothek. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen unterliegt der Einlass den 3G-Regeln und der Maskenpflicht, eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail (dir@bibliothek.uni-augsburg.de) oder telefonisch (0821 598-5306).

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 8:30 bis 18:00 Uhr und Samstag von 13:00 – 16:30 Uhr.

Wissenschaftliche Ansprechperson:
Dr. Peter Stoll
Sondersammlungen
Universitätsbibliothek Augsburg
Telefon: +49 821 598-5372
E-Mail: peter.stoll@bibliothek.uni-augsburg.de

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