Aktuelles

6. Mai 2022, Universitätsbibliothek Regensburg
Wanderausstellung

Ausstellung „Dialog mit dem Ende“

Ausstellungsbanner und Sitzflächen

Wanderausstellung über die Endlichkeit und das Leben ab 25. April im Oberen Foyer der Zentralbibliothek

„Wollen Sie ewig leben?“, „Wofür wollen Sie erinnert werden?“ oder „Gibt es einen schönen Tod?“; diesen und vielen weitere existenziellen Fragen begegnen Besucher:innen vom 25. April bis 28. Mai 2022 in der Ausstellung „Dialog mit dem Ende“ im Foyer der Universitätsbibliothek Regensburg. Begleitend zur Ausstellung gibt es an der Universität Regensburg ein weitreichendes Rahmenprogramm.

2. Mai 2022, Universitätsbibliothek Augsburg
Orientierung vor Ort

Neu: Virtuelles Rauminformationssystem V:Scout

Screenshot der virtuellen Rauminformationssystems VScout der Firma ArTec

Das neue Rauminformationssystem V:Scout ermöglicht allen Besucher:innen die schnelle und gezielte Suche nach Büchern, Räumen und Servicebereichen in der Universitätsbibliothek Augsburg. Wie gelange ich zur Fachliteratur meines Studienfachs? Wo in der Bibliothek gibt es Scanner, wo Leseplätze und Gruppenräume? Diese und andere Fragen lassen sich mit dem neuen Tool V:Scout schnell und unkompliziert beantworten. Das System wurde auf Wunsch der Studierenden der Universität Augsburg eingerichtet und aus Studienzuschussmitteln finanziert. Pünktlich zum Präsenz-Sommersemester 2022 steht mit V:Scout somit ein praktisches Tool bereit, das allen zugute kommt, die sich erstmals in der Bibliothek orientieren müssen.

Medien und Fachbereiche schnell finden

V:Scout bildet die Zentralbibliothek und alle Teilbibliotheken auf dem Campus mit ihren Literaturbeständen, Arbeitsplätzen, Räumen und Servicebereichen wie Infotheken und Scanplätzen genau ab.*

Das System ...

  • kann auf allen internetfähigen Endgeräten aufgerufen werden und bietet Nutzer:innen jederzeit räumliche Orientierung in 2D- oder 3D-Ansicht.
  • ist mit dem OPAC der Bibliothek verknüpft und führt von einem gewünschten Titel direkt bis an das jeweilige Bücherregal. Nutzer:innen müssen lediglich auf die Verlinkung „Wegweiser“ neben der Signaturangabe klicken, um zur virtuelle Wegeführung zu gelangen. Über das intuitive Menü können zudem die fachlich geordneten Literaturbestände und ihre Standorte in der Bibliothek erkundet werden.

Alle Servicebereiche auf einen Blick

Auch bei der Suche nach dem nächstgelegenen Selbstverbucher, Scanner, CIP-Pool oder Gruppenraum hilft V:Scout weiter. Über die Suchfunktion sowie den Menüpunkt „Servicebereiche“ ist die gesamte Bibliotheksinfrastruktur auffindbar, einschließlich besonderer Angebote wie beispielsweise der Semesterapparate oder Zeitschriftenauslagen. So gelangen Sie ohne Umwege zu Ihrem Zielort. Langes Suchen in der Universitätsbibliothek gehört damit der Vergangenheit an.

13. April 2022, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Geschichte und Merkmale ausgewählter wissenschaftlicher Sammlungen

Tag der Provenienzforschung 2022

Bereits zum vierten Mal wird der Tag der Provenienzforschung veranstaltet und wie bereits im vergangenen Jahr beteiligen sich wieder mehrere Sammlungen der Ludwig-Maximilians-Universität München daran. Sie bieten spannende Einblicke in die Arbeit an den institutseigenen Beständen und ihre Einbindung in Forschung und Lehre.

4. April 2022, Universitätsbibliothek Augsburg
Start der RFID-Ausleihe auf dem gesamten Campus

Universitätsbibliothek startet flächendeckend mit Selbstverbuchung

Neuer RFID-Selbstverbucher an der Universitätsbibliothek Augsburg

Pünktlich zum Sommersemester 2022 startet heute auf dem Campus der Universiät Augsburg in der Zentralbibliothek und den angrenzenden drei Teilbibliotheken die neue RFID-Ausleihe. Nutzer:innen der Universitätsbibliothek können ab sofort Bücher schnell, bequem und kontaktlos an Selbstverbuchungsterminals ausleihen. Die Bibliothek hat hierzu in den vergangenen Monate ihre Buchsicherung und das Ausleihsystem in Zusammenarbeit mit der Firma Bibliotheca auf die moderne RFID-Technik umgestellt.

Komfortabel und flexibel

In den gesamten Bibliotheksöffnungszeiten können ab sofort Medien ohne Gang zur Theke selbst entliehen werden. Dies geschieht beim nächstgelegenen Selbstverbuchungsautomate. Wie gewohnt benötigen Nutzerinnen und Nutzer lediglich ihre Campus Card, den Bibliotheksausweis. Legt man diesen am Selbstverbucher auf, können die gewünschten Bücher stapelweise mit nur einem Klick auf das Bibliothekskonto verbucht werden. Insgesamt acht Selbstverbucher verteilen sich auf die Zentralbibliothek und die drei umliegenden Teilbibliotheken. An allen Bibliothekseingängen sind zudem neue RFID-Sicherungsgates aufgebaut, die Alarm schlagen, sollte eine Buchung einmal nicht korrekt erfolgt sein. Selbstverständlich stehen die Mitarbeitenden der Bibliothek vor Ort mit Rat und Tat zur Seite, sollten Fragen und Probleme bei der neuen Selbstverbuchung auftreten. Die Rückgabe erfolgt vorerst noch über die bekannten Bücherboxen oder an den Servicetheken.

Schnelle Umsetzung des RFID-Projekts

An zwei dezentralen Bibliotheksstandorten, dem Leopold Mozart Zentrum und der Teilbibliothek Medizin, stand die Selbstverbuchung via RFID im Rahmen einer Pilotierung bereits seit einiger Zeit bereit. Dank zentraler Finanzierung durch die Universitätsleitung konnte nun auch an allen Standorten auf dem zentralen Campus auf RFID umgestellt werden - und dies allen planerischen Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie zum Trotz in nur einem halben Jahr. Seit Jahresbeginn fanden hierzu verschiedene Bau- und Umräummaßnahmen in der Universitätsbibliothek statt. Die Firma Bibliotheca, Partnerin im Projekt, hatte seit dem 24. Januar in allen Teilbibliotheken den Buchbestand im Akkord umetikettiert. 

22. März 2022
Task Force FOLIO

Next-Generation-Bibliothekssystem

Thumbnail mit FOLIO Logo

Bücher ausleihen und zurückgeben, erwerben und verwalten – schon seit vielen Jahren ist dies in Universitätsbibliotheken nicht ohne Softwareunterstützung denkbar. Traditionelle Bibliothekssysteme unterstützen dabei elektronische Medien nur sehr unzureichend – eine Anforderung, vor die der digitale Wandel die Universitätsbibliotheken verstärkt stellt. Diese Lücke zu schließen, ist die Zielsetzung sogenannter Next-Generation-Bibliothekssysteme.

FOLIO – Open Source Software zur Bibliotheksverwaltung

Einen völlig neuen Ansatz im Vergleich zu den Systemen der wenigen kommerziellen Anbieter verfolgt dabei FOLIO – The Future of Libraries Is Open. FOLIO wird seit 2015 von einer internationalen Gemeinschaft, getragen durch Bibliotheken in aller Welt, kooperativ als Open-Source-Software entwickelt und zeichnet sich entsprechend durch seine Offenheit aus. Die Entwicklung ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass FOLIO eine echte Alternative darstellt und in renommierten Institutionen wie der Cornell University bereits im Bibliotheksbetrieb eingesetzt wird.

Engagement der Universitätsbibliotheken in Bayern für FOLIO

Auch in Bayern engagieren sich bereits zahlreiche Universitätsbibliothek in der Entwicklung von FOLIO. Die Universitätsbibliotheken der Ludwigs-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München, der Universität Regensburg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sind formelle Mitglieder der FOLIO Community.

Darüber hinaus hat der Verbundrat, das zentrale Leitungsgremium des Bibliotheksverbundes Bayern, die Einsetzung einer Task Force FOLIO zum Ende des Jahres 2020 beschlossen. Die Task Force trifft sich seitdem wöchentlich, um die Möglichkeiten und Chancen des Einsatzes von FOLIO als Nachfolgesystem des bestehenden Bibliothekssystems zu beurteilen. Die beteiligten neun Universitäts- und zwei Hochschulbibliotheken bringen sich dabei gemäß ihren Schwerpunkten und besonderen Kompetenzen ein. Entsprechend wurden innerhalb der Task Force thematische Untergruppen gebildet, die sich speziell mit Fragen zu

  • Katalog
  • Erwerbung und Management elektronischer Ressourcen
  • Ausleihe
  • Discovery und OPAC
  • Datenimport und Schnittstellen

beschäftigen. In den meisten Bibliotheken wurden außerdem lokale Arbeitsgruppen gebildet, die die FOLIO-Evaluierung begleiten, Anforderungen sammeln und priorisieren. Da den beteiligten Bibliotheken vom Leibniz-Rechenzentrum jeweils eine eigene FOLIO-Testinstanz zur Verfügung gestellt wird, können die erarbeiteten Konzepte und Szenarien eingehend getestet und bewertet werden.

Im Rahmen eines virtuellen Showrooms hat die Task Force bereits im September 2021 eine breitere Bibliotheksöffentlichkeit über ihre Tätigkeit rund um FOLIO informiert. Die Präsentationen und Aufzeichnungen stehen allen Interessierten online zur Verfügung.

Seiten