Aktuelles

15. Juli 2021, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ausstellung: »Le Musée Imaginaire«

Faksimiles mittelalterlicher Handschriften

Liederhandschrift

Eine Faksimile-Edition ist das perfekte Ebenbild eines einmaligen Originals, eines Unikats.

Sie ist die originalgetreue, drucktechnisch und kunsthandwerklich hergestellte Wiedergabe eines Werkes in all seinen Details, egal ob es sich dabei um die Abstufung einzelner Farbnuancen oder die genau erfassten Töne von Gold und Silber handelt. Faksimile-Editionen müssen das Original für Forschung und Bibliophilie vollwertig ersetzen. Die Auflagen der Faksimile-Editionen sind streng limitiert und nummeriert. Dadurch sind für den Sammler Preiswürdigkeit und Wert jeder einzelnen Ausgabe überprüfbar. Eine Faksimile-Edition, die ein Kulturgut auch schützt, erschließt erst dann eine Handschrift vollständig, wenn sie auch wissenschaftlich verständlich aufbereitet wird; umfassende Kommentarbände sind daher fester Bestandteil jeder Faksimile-Edition. Eine größere Sammlung von Faksimiles kann, wie der österreichische Handschriftenspezialist Otto Mazal schrieb, ein „Musée imaginaire“ bilden, das weitverstreute Originale in Reproduktionen an einem Ort vereint.

Die Ausstellung »Le Musée Imaginaire«. Faksimiles mittelalterlicher Handschriften zeigt eine repräsentative Auswahl von Faksimiles, die aus der umfangreichen Sammlung der Abteilung Altes Buch der Universitätsbibliothek stammen. Die auf zwölf Vitrinen verteilte Ausstellung ist ab 19. Juli 2021 in der Ausleihhalle der Universitätsbibliothek zu sehen.

12. Juli 2021, Universitätsbibliothek Regensburg
Ein Leben zwischen Kunst und Wissenschaft

Imre Tóth (1921-2010)

Bearbeitungsspuren von Imre Tóth auf einer Buchseite

An der Universität Regensburg kann das Fach Wissenschaftsgeschichte 2021 sein 50-jähriges Jubiläum feiern und ist mit zwei eigenen Studiengängen fest verankert. Als 1971 der Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte eingerichtet wurde, berief man den rumänisch-ungarisch-deutsch-jüdischen Mathematikhistoriker Imre Tóth (1921-2010), dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum hundertsten Mal jährt.

12. Mai 2021, Universitätsbibliothek Regensburg
Graphic Novel

William Shakespeare: The Tempest (illustrated by Nele Heaslip)

Vier Panels der Seite 140 aus der Graphic Novel "The Tempest"

Mit herausragendem künstlerischem Talent hat die Regensburger Anglistikstudentin Nele Heaslip in einem Zeitraum von nur sechs Monaten eine Graphic Novel zum Shakespeare-Stück "The Tempest" gezeichnet. Das Werk Nele Heaslips wurde in Zusammenarbeit mit der UB Regensburg publiziert und verdeutlicht eine zentrale Zukunftsfunktion von Universitätsbibliotheken: die des Publikationsdienstleisters.

14. April 2021, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Mehrere Sammlungen der LMU waren beteiligt und boten Einblicke in ihre Arbeit

Tag der Provenienzforschung 2021

Wappen-Exlibris von Christoph Gewold und handschriftliche Marginalien Aventins

2021 wurde zum dritten Mal der Tag der Provenienzforschung veranstaltet. Zum ersten Mal beteiligten sich mehrere Sammlungen der LMU an dieser Veranstaltung und boten Einblicke in die Arbeit an den institutseigenen Beständen. Die Untersuchung der Provenienz der Sammlungsobjekte macht einen festen Bestandteil in Forschung und Lehre aus und ermöglicht produktive Kooperationen über Fakultätsgrenzen hinaus.

14. April 2021, Universitätsbibliothek der Technischen Universität München
Forum Bibliometrie 2021

Bibliometrie in der Praxis

An der Universitätsbibliothek der Technischen Universität München findet am 1./2. Juli 2021 zum zweiten Mal das Forum Bibliometrie statt. Das Programm umfasst Online-Vorträge zu grundsätzlichen und spezielleren Fragen der bibliometrischen Praxis und bietet breiten Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch zwischen Spezialisten.

Universitätsbibliotheken bieten seit einigen Jahren bibliometrische Dienstleistungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Fakultäten und Hochschulverwaltungen an. Sie unterstützen durch bibliometrische Verfahren, also die Auswertung von Publikations- und Zitationsdaten, Forschende dabei, Publikationen möglichst gut sichtbar zu machen und beraten Hochschulen bei Rankings und Leistungsvergleichen.

Im Zentrum des Forums Bibliometrie steht die Frage, wie das Konzept der "Responsible Metrics", also des verantwortungsvollen Umgangs mit bibliometrischen Indikatoren und Methoden, in der Praxis umgesetzt werden kann. Außerdem geht es darum, in der gemeinsamen Diskussion Lösungsansätze für konkrete bibliometrische Fragestellungen zu entwickeln, für die es bisher keine Standardverfahren gibt.

Das Online-Seminar richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aus Bibliotheken und Wissenschaft sowie aus Hochschulverwaltungen und -leitungen, die in ihrer Arbeit mit Bibliometrie zu tun haben.

Seiten