Aktuelles

21. Oktober 2020, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Scherbengeschichte(n) zum 50-jährigen Jubiläum des Instituts für Vorderasiatische Archäologie

Ausstellung: "Ton, Steine, Scherben. Warum geht es mir so dreckig?"

Bild zur LMU-Ausstellung Ton, Steine, Scherben

Wie jeder Alltagsgegenstand heute, haben auch jene von vor 3000 Jahren eine individuelle Geschichte; dieser Lebenszyklus eines Keramikgefäßes eröffnet sich uns, wenn wir genau hinsehen: Auf welche Weise diese Lebenszyklen von Archäologen aufgedeckt werden, wie die Gefäße professionell erschlossen werden und was sie über den Alltag der Menschen, die vor mehreren Jahrtausenden in Vorderasien lebten, heute verraten können, zeigt diese Ausstellung mit Scherbengeschichte(n) anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Instituts für Vorderasiatische Archäologie der LMU München.

  • Dauer der Ausstellung: 19.10.2020 - 22.01.2021
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09:00 - 18:00 Uhr
  • Ort: Ausleihhalle der Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Platz 1 (Zentralbibliothek, Erdgeschoss)

Beachten Sie beim Besuch der Ausstellung bitte die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen (z. B. Abstand halten, Mund-Nase-Bedeckung tragen).

7. August 2020, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Die nationalsozialistische „Akademie für Deutsches Recht“ und ihre Verbindung zur LMU

Ausstellung: Unheilvolle Nachbarschaft – Die LMU und das „Haus des Deutschen Rechts“

Ausstellung "Unheilvolle Nachbarschaft – Die LMU und das „Haus des Deutschen Rechts“"

1939 bezog die „Akademie für Deutsches Recht” in der Ludwigstraße 28 einen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zur Ludwig-Maximilians-Universität München. Die räumliche Nähe wurde von beiden Seiten begrüßt, bestanden doch bereits seit ihrer Gründung im Juni 1933 enge Verbindungen zwischen der „Akademie für Deutsches Recht” und der LMU. Damals war der Dekan der Juristischen Fakultät, Wilhelm Kisch, von Hans Frank zu dessen Stellvertreter an der Spitze der Akademie ernannt worden. Hans Frank, seit März 1933 bayerischer Justizminister, hatte die „Akademie für Deutsches Recht” in seiner Funktion als Leiter des Reichsrechtsamts der NSDAP mit dem Ziel der „Erneuerung des Deutschen Rechts im Sinne der nationalsozialistischen Weltanschauung” eingerichtet.

Der Wille zur Zusammenarbeit an der „nationalsozialistischen Rechtserneuerung” sollte durch die Unterbringung in einem gemeinsamen Haus – dem „Haus des Deutschen Rechts“ – auch architektonisch zum Ausdruck kommen. Das großangelegte Bauprojekt sah Räume sowohl für die Münchner Geschäftsstelle der „Akademie für Deutsches Recht”, für einen monumentalen Kongress-Saal, eine Rechtsschule und eine umfangreiche Bibliothek vor als auch für die Unterbringung der Juristischen Fakultät der LMU. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden die Baumaßnahmen jedoch nicht wie geplant zu Ende geführt.

Die Ausstellung informiert über die nationalsozialistische „Akademie für Deutsches Recht“ und ihre Verbindung zur LMU.

  • Dauer der Ausstellung: 27.07.2020 – 09.10.2020
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09:00 – 17:00 Uhr
  • Ort: Ausleihhalle der Universitätsbibliothek der LMU München, Geschwister-Scholl-Platz 1 (Zentralbibliothek, Erdgeschoss), 80539 München

Beachten Sie beim Besuch der Ausstellung bitte die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen (z. B. Abstand halten, Mund-Nase-Bedeckung tragen).

6. April 2020, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
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10. Februar 2020, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Illustration - Fotografie - Malerei

Ausstellung: Ein neuer Blick auf Oskar Maria Graf

Oskar Maria Graf

Studierende des Instituts für Deutsche Philologie der LMU haben unter der Leitung von Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) in Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus und der Universitätsbibliothek der LMU München die Ausstellung "Ein neuer Blick auf Oskar Maria Graf - Illustration, Fotografie, Malerei" kuratiert.
Bis heute ist der enge Zusammenhang zwischen Oskar Maria Graf und der Kunstszene seiner Zeit wenig bekannt. Graf wusste von der Wirkung visueller Repräsentationen: Er ließ seine Werke schon früh von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern illustrieren. Auch kannte er die Wirkung von Bildern bei der Entstehung eines Autorbildes.
Die Ausstellung geht den bildlichen Inszenierungen im Leben und im Werk Grafs nach und zeigt eine Bandbreite an Text-Bild-Relationen: Buchillustrationen und Umschlaggestaltungen sowie Exponate zum Verhältnis von Literatur und Fotografie - Darstellungen und (Selbst-)Inszenierungen Grafs als Autor in Portraits und in Ölgemälden, vom Autor vorgegebene Text-Bild-Beziehungen. Auch wird der Kontrast zwischen der graphischen Rezeption des Werks in beiden deutschen Staaten als Dilemma des Exilanten thematisiert.
Eröffnet wird die Ausstellung am 10.02. mit dem Vortrag "'Das können wir hier nicht zeigen' - Die Lust an der Provokation" von Dr. Ulrich Dittmann.

3. Februar 2020, Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg
Ausstellung in Nürnberg und Schwabach

Schätze der Graphischen Sammlung in der Ausstellung “Michael Wolgemut”

Portrait von Michael Wolgemut, gezeichnet von Albrecht Dürer

Die Graphische Sammlung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist Kooperationspartnerin für die Ausstellung “Michael Wolgemut – mehr als Dürers Lehrer”, die bis 22. März 2020 in Nürnberg und Schwabach gezeigt wird. Neben eigenen Werken von Michael Wolgemut (1434/37–1519) werden Handzeichnungen von Hans Pleydenwurff, dessen Witwe Wolgemut 1473 geheiratet hatte, und Zeichnungen aus der Werkstatt Wolgemuts im Albrecht-Dürer-Haus ausgestellt.
Die Ausstellung präsentiert an acht weiteren Stationen Leben und Werk Michael Wolgemuts: in Nürnberg im Germanischen Nationalmuseum und im Museum Tucherschloss, in St. Lorenz, St. Sebald, der Frauenkirche, St. Jakob und der Friedenskirche sowie in Schwabach in St. Johannes der Täufer und St. Martin.

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