Aktuelles

7. Dezember 2022, Universitätsbibliothek Regensburg
Ausstellung

Demenz - Eine Angehörigenperspektive

Ausstellungsplakat Demenz - Eine Angehörigenperspektive

Vernissage mit Podiumsdiskussion: 9. Dezember 2022, 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 9. Dezember 2022 - März 2023

Führungen: 27.01.23, 11:00 Uhr und 27.02.23, 18:00 Uhr (Treffpunkt: Oberes Foyer der Zentralbibliothek). Um vorherige Anmeldung an folgende Adresse wird gebeten: ub.veranstaltung@bibliothek.uni-regensburg.de

Dementielle Erkrankungen stellen eine nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Herausforderung dar. Die Folgen dementieller Erkrankungen sind dabei kein rein medizinisch-pflegerisches Problem. Und sie betreffen nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch ihre Familienmitglieder und ihren Freundes- und Bekanntenkreis. Teilweise über Jahrzehnte hinweg etablierte Beziehungsgefüge werden im Angesicht der Krankheit radikalen Veränderungen unterworfen.

Besucher:innen der Ausstellung werden selbstgeschriebenen Texten ebenso begegnen wie einer Musikkomposition, den Eindrücken einer Theateraufführung oder einem abstrakten Gemälde. Die Ausstellung versteht sich darüber hinaus als Einladung an die Besucher:innen, in einen Dialog über ein Thema zu treten, das unsere Gesellschaft auch in Zukunft intensiv beschäftigen wird.

15. Oktober 2022, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Ein Exilant im Nachkriegsdeutschland

Ausstellung: Karl Jakob Hirsch 1892-1952

Portrait Karl Jakob Hirsch

Der jüdische Intellektuelle, bildende Künstler und Autor Karl Jakob Hirsch wurde in Hannover geboren. Nach Stationen in München, Worpswede und Berlin emigrierte er zunächst in die Schweiz, später nach New York, wo er unter dem Pseudonym „Joe Gassner“ bis 1945 für die deutschsprachige Neue Volkszeitung schrieb. Nach 1945 kam er zunächst als Angestellter des Civil Service nach München zurück und lebte ab 1948 dort als freier Autor.

An seine schriftstellerischen Erfolge aus der Zeit der Weimarer Republik konnte er jedoch nicht mehr anknüpfen. Die Ausstellung möchte die Spannung zwischen Exil und Nachexilzeit in Leben und Werk Hirschs aufzeigen und danach fragen, warum eine Reintegration in das literarische Leben nach 1945 gescheitert ist.

Termin und Ort der Ausstellung

  • Dauer der Ausstellung: 15.10.2022 - 20.01.2023
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:00 - 22:00 Uhr und Samstag von 09:00 - 20:00 Uhr
  • Ort: Ausleihhalle der Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Platz 1 (Zentralbibliothek, Erdgeschoss), 80539 München
14. Oktober 2022, Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München
Im Philologicum zu Gast: Zoologische Staatssammlung München

Ausstellung: Fabel-Haft: Der Ursprung der Fabelwesen

Plakat zur Ausstellung

Im Wintersemester 2022/23 präsentiert sich die Zoologische Staatssammlung München im Ausstellungsbereich der Fachbibliothek Philologicum; die exemplarischen Exponate zum Thema "Fabel-Haft: Der Ursprung der Fabeltiere" begleitet eine kleine Auswahl an frühneuzeitlichen Drucken aus dem historischen Sammlungsbestand der UB.

Überall auf der Welt erzählt man von mystischen Fabelwesen, die seit Jahrtausenden die Menschheit beschäftigen. Oft sind diese Wesen so phantastisch, dass sie kaum real erscheinen. Oder sind sie es etwa doch? Die menschliche Phantasie ist zwar ungeheuer groß – noch bedeutend größer aber ist die Biodiversität, die sich in Jahrmillionen entwickelt hat. Auch wenn sich alte Märchenerzähler oder die moderne Filmindustrie noch so sehr bemühen: Für (fast) jedes Fabeltier lässt sich eine unmittelbare Vorlage finden. Oder aber es handelt sich um eine ganz besondere Spezies wie den bayerischen Wolpertinger, der in einer Münchner Ausstellung freilich nicht fehlen darf …

Termin und Ort der Ausstellung

  • Dauer der Ausstellung: 14.10.2022 - 14.04.2023
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 - 22:00 Uhr und Samstag von 09:00 - 20:00 Uhr
  • Ort: Foyer der Fachbibliothek Philologicum, Ludwigstraße 25 (Erdgeschoss), 80539 München
14. Oktober 2022, Universitätsbibliothek Regensburg
Qualität durch Kooperation an der UR

Regensburger Bibliotheksservices EZB und DBIS feiern Doppeljubiläum

Dr. André Schüller-Zwierlein, Silke Weisheit, Dr. Ines Häusler, Dr. Brigitte Doß

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) feiert ihr 25-jähriges Bestehen und das Datenbank-Infosystem (DBIS) wird 20 Jahre alt. Anlässlich dieses Doppeljubiläums lud die Universitätsbibliothek Regensburg am 13. Oktober 2022 zu einem Festakt ein. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wurde zudem die Produktfamilie „UR Library Services“ vorgestellt, die die seit Jahren etablierten kooperativen Bibliotheksservices DBIS, EZB sowie Regensburger Verbundklassifikation (RVK) zu einer Produktfamilie zusammenführt.
Die von der Universitätsbibliothek Regensburg betriebenen Bibliotheksservices Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) und Datenbank-Infosystem (DBIS) sind seit Jahrzehnten fest in der Wissenschaftslandschaft verankert. Mehrere Hundert Bibliotheken und Forschungseinrichtungen nutzen die beiden Dienste, um ihren Benutzerinnen und Benutzern einen einheitlichen Zugriff auf die von ihnen lizenzierten elektronischen Zeitschriften und Datenbanken zu ermöglichen.

Mit der Gründung der EZB vor 25 Jahren schloss die Universitätsbibliothek Regensburg eine Lücke, denn damals gab es für Bibliotheken kein geeignetes Nutzungsinstrument für wissenschaftliche Zeitschriften in digitaler Form. „Inzwischen leistet die EZB mit ihrem umfangreichen und gut gepflegten Datenbestand sowie ihren überregionalen Diensten einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Literatur- und Informationsversorgung“, erläutert Silke Weisheit, Leiterin der EZB und des Sachgebiets EZB/DBIS. Die EZB wird nun im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt „openCost“ um Funktionen zur Anzeige von Open Access-Publikationskosten erweitert.

Als fachliche Leiterin von DBIS freut sich Dr. Brigitte Doß, „dass das Datenbank-Infosystem seit nunmehr 20 Jahren an zahlreichen Universitäten und Hochschulen sowie auch an vielen Forschungseinrichtungen im Einsatz ist. Aktuell wird DBIS in einem DFG-Projekt modernisiert.“ 

Ein großer Vorteil von EZB und DBIS besteht in ihrer kooperativen Struktur, die eine Zusammenarbeit aller Partnereinrichtungen ermöglicht. Auch die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) ist ein an der Universitätsbibliothek Regensburg entstandenes kooperatives System, hinter dem ebenfalls eine breite Community steht. Bei der RVK handelt es sich um eine Klassifikation zur systematischen Erschließung von Beständen an wissenschaftlichen Bibliotheken und den größten Klassifikationsverbund im deutschsprachigen Raum. 

Unter dem Leitgedanken „Qualität durch Kooperation“ stellt Dr. André Schüller-Zwierlein, Leiter der Universitätsbibliothek Regensburg, die drei seit Jahren etablierten Dienste auf eine gemeinsame Basis und präsentiert während der Jubiläumsveranstaltung die neue Produktfamilie „UR Library Services“. Die Bibliotheksservices DBIS, EZB und RVK sollen im Rahmen der Produktfamilie künftig untereinander besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.

Hintergrund-Information: Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB)  
Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) ist ein Internetservice zur effektiven Nutzung wissenschaftlicher Volltextzeitschriften im Internet. Dieser Dienst wurde 1997 von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt und erfährt eine laufende Weiterentwicklung. Inzwischen wird die EZB von über 650 Bibliotheken bzw. Forschungseinrichtungen eingesetzt, z.B. zur Verwaltung von Lizenzinformationen zu elektronischen Zeitschriften. Die EZB ist durch verschiedene Schnittstellen zum Datenaustausch vielfältig mit anderen digitalen Diensten der wissenschaftlichen Informationsinfrastruktur vernetzt. Derzeit wird die EZB um Services im Bereich Open Access erweitert (gefördert durch die DFG – Projektnummer 457354095). 
Weitere Informationen unter: https://ezb.ur.de

Hintergrund-Information: Datenbank-Infosystem (DBIS) 
Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein 2002 von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickeltes digitales Nachweisinstrument, welches ihre Nutzenden bei der Auswahl, der für ihre Recherche benötigten, wissenschaftlichen Datenbanken unterstützt. Seit seiner Gründung vor zwei Jahrzehnten ist DBIS zu einem überregionalen Dienst gewachsen und erfuhr eine kontinuierliche Steigerung der Anzahl teilnehmender Einrichtungen. Aktuell arbeiten in DBIS weit über 300 Bibliotheken bzw. Forschungseinrichtungen zusammen. Derzeit wird DBIS ausgebaut und an neue Bedarfe seiner Nutzenden angepasst (gefördert durch die DFG - Projektnummer 440516279). 
Weitere Informationen unter: https://dbis.ur.de

13. Oktober 2022
Information der Universitätsbibliotheken in Bayern und der Bibliotheken von Hochschule Bayern im Bibliotheksverbund Bayern

Bibliotheksverbund Bayern entscheidet sich für das Open-Source-Bibliothekssystem FOLIO

Logo von FOLIO – the future of libraries is open

Die Universitäts- und Hochschulbibliotheken in Bayern unterstützen als zentrale wissenschaftliche Einrichtungen Open Access und Open Science in Forschung und Lehre auf vielfältige Weise. Nun hat der Verbundrat des Bibliotheksverbunds Bayern beschlossen, mit FOLIO auch ein Open-Source-Bibliotheksmanagementsystem einzuführen.

„FOLIO steht für The Future of Libraries Is Open“, erläutert der Vorsitzende des Verbundrats Jens Renner, Leiter der Bibliothek der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. „Die offenen Schnittstellen und die weltweit aktive Entwicklergemeinschaft ermöglichen uns, die Anforderungen der digitalen Zukunft bestmöglich zu erfüllen“, so Renner.

Die Universitätsbibliothek der Technischen Universität München, die Universitätsbibliothek Regensburg gemeinsam mit der Bibliothek der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und die Hochschulbibliothek der Hochschule Würzburg-Schweinfurt werden als Pilotbibliotheken in enger Zusammenarbeit mit der Verbundzentrale des Bibliothekverbunds Bayern und mit dem Leibniz-Rechenzentrum den Echtbetrieb vorbereiten. Im nächsten Schritt sollen dann alle Bibliotheken im BVB die Möglichkeit haben, FOLIO einzusetzen. Das Bibliotheksmanagementsystem ist die Grundlage des Bibliotheksbetriebs, es verwaltet und steuert alle Prozesse der Erwerbung, der Ausleihe und des Zugangs zu Medien.

Eine Taskforce hat die Eignung von FOLIO als zukünftiges Bibliotheksmanagementsystem intensiv untersucht. „FOLIO bietet als innovatives, offenes Softwareprodukt mit zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb im Bibliotheksverbund Bayern“, sagt der Koordinator der Taskforce und Direktor der Universitätsbibliothek Bayreuth Ralf Brugbauer. „Digitale Souveränität, Offenheit und Transparenz sind entscheidende Kriterien, die für die Entscheidung für FOLIO ausschlaggebend waren“, ergänzt der Sprecher der Universitätsbibliotheken und Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg Dr. Fabian Franke.

Der Bibliotheksverbund Bayern (BVB) ist das regionale Netzwerk von derzeit über 150 Bibliotheken unterschiedlicher Größenordnung und Fachorientierungen sowie in unterschiedlichen Trägerschaften in Bayern. Dem Verbundrat des BVB gehören die zehn Universitätsbibliotheken, die 19 Bibliotheken der staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und die Bayerische Staatsbibliothek an.

Ansprechpersonen:

Jens Renner, Leiter Bibliothek der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Jens.renner@fhws.de, 0931/3511-8283

Ralf Brugbauer, Direktor der Universitätsbibliothek Bayreuth
ralf.brugbauer@uni-bayreuth.de, 0921/55-3400

Dr. Fabian Franke, Direktor der Universitätsbibliothek Bamberg
fabian.franke@uni-bamberg.de, 0951/863-1500

Seiten