Aktuelles

9. Dezember 2019, Universitätsbibliothek Regensburg
Virtuelle Ausstellung

Die Mistel - Zwischen Himmel und Erde

Pierre-Joseph Redouté: Viscum album commune

Eine Pflanze erregte nicht nur hinsichtlich ihrer raffinierten Fortpflanzungsmethode unsere Aufmerksamkeit: die Mistel. Die Virtuelle Ausstellung der Universitätsbibliothek Regensburg zeigt die schönsten Darstellungen der Mistel und beleuchtet die Bedeutung der Mistel, nicht nur in antiken Zeiten und Mythen.

21. November 2019, Universitätsbibliothek der Technischen Universität München
Bibliometrie in der Praxis

Zweites Forum Bibliometrie

An der Universitätsbibliothek der Technischen Universität München findet am 25./26. März 2020 zum zweiten Mal das "Forum Bibliometrie" statt. Universitätsbibliotheken bieten seit einigen Jahren bibliometrische Dienstleistungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Fakultäten und Hochschulverwaltungen an. Sie unterstützen durch bibliometrische Verfahren, also die Auswertung von Publikations- und Zitationsdaten, Forschende dabei, Publikationen möglichst gut sichtbar zu machen und beraten Hochschulen bei Rankings und Leistungsvergleichen.

Das Programm der Veranstaltung umfasst Vorträge zu grundsätzlichen und spezielleren Fragen der bibliometrischen Praxis und bietet breiten Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie das Konzept der "Responsible Metrics", also des verantwortungsvollen Umgangs mit bibliometrischen Indikatoren und Methoden, in der Praxis umgesetzt werden kann. Außerdem geht es darum, in der gemeinsamen Diskussion Lösungsansätze für konkrete bibliometrische Fragestellungen zu entwickeln, für die es bisher keine Standardverfahren gibt.

Die Veranstaltung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen aus Bibliotheken und Wissenschaft sowie aus Hochschulverwaltungen und -leitungen, die in ihrer Arbeit mit Bibliometrie zu tun haben.

21. November 2019, Universitätsbibliothek Augsburg
Ans Licht gebracht:

Markus Fuggers Bibliothek in der Sammlung Oettingen-Wallerstein

Französischer Intarsien-Einband alla greca für Markus Fugger

Markus Fugger (1529-1597) war Kämmerer des Erzherzogs von Österreich, Kammerpräsident, kurbayerischer Rat, Pfleger in Landsberg und Stadtpfleger in Augsburg. Nach dem Tod des Vaters Anton 1560 führte er erfolgreich über mehr als 30 Jahre die Firma Marx Fugger und Gebrüder. Gleichzeitig war er, der in Padua und Leuven studiert hatte, ein Gelehrter, der selbst Bücher, vor allem zur Kirchengeschichte, aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte.

Als Pferdefreund legte er eine wertvolle Fachbibliothek an und schrieb nach jahrelangen Studien das erste deutschsprachige Buch zur Hippologie, das weit über das 16. Jahrhundert hinaus als Grundlagenwerk galt. Überregionale Berühmtheit hat schließlich auch seine Sammlung wertvoller Bucheinbände erlangt, gefertigt von führenden Meistern seiner Zeit in Frankreich, Italien und Deutschland. Nach Markus‘ Tod gelangte die Bibliothek über den Enkel Marquard um 1655 in die Bestände der Fürsten von Oettingen-Wallerstein, wo sie in einen 250jährigen Dornröschenschlaf versank. Erst 1930 wurde der Verbleib der Fugger‘schen Sammlung zumindest in der bibliophilen Welt wahrgenommen, als einige Spitzenstücke versteigert wurden.

Die Universitätsbibliothek präsentiert mit dieser Ausstellung erstmals einen Überblick über die Bibliothek des Geschäftsmanns, Humanisten und Bibliophilen Markus Fugger.

Mit der Präsentation der Fugger‘schen Schätze, die sich im Lauf der Jahre zerstreut zwischen den übrigen 120.000 Bänden der Sammlung Oettingen-Wallerstein gefunden haben, verabschiedet sich zugleich Dr. Günter Hägele, der langjährige Leiter der Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Sondersammlungen, in den Ruhestand.

Zentralbibliothek, Ausstellungshalle und Schatzkammer
22. November  17. Dezember 2019
Montag - Freitag: 8:30 - 21:00 Uhr

Eröffnung: 21. November 2019, 18:30 Uhr

20. November 2019, Universitätsbibliothek der Technischen Universität München
Neu erschienen bei TUM.University Press

Der Eisenbeton im Hochbau bis 1918 – eine Studie in lichtem Grau

Bewehrter Beton entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Werkstoffe der Bauindustrie. Er steht für vielseitige Verwendbarkeit und hohe Tragfähigkeit. Der Architekt Jörg Rehm befasst sich in seinem jetzt bei TUM.University Press erschienenen Buch „Eisenbeton im Hochbau bis 1918“ mit der frühen Phase dieser der damals revolutionären Bauweise.

Mit Fokus auf den Raum München beleuchtet er die Rolle von Planern, Architekten und Behörden sowie deren Einfluss auf die Entwicklungs- und Baugeschichte des Eisenbetons. Der Autor dokumentiert zahlreiche frühe Münchner Bauten, die im angehenden zwanzigsten Jahrhundert in Eisenbetonbauweise realisiert wurden und bis heute stadtbildprägend sind.

Die Dissertation ist im stationären Buchhandel und online erhältlich.

14. November 2019, Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt
AutorInnen stellen sich vor

Dichter dran! - Leseabend in der Universitätsbibliothek

Leseabend in der UB Eichstätt-Ingolstadt

Im besonderen Ambiente der Eichstätter Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek begegnen wir drei Eichstätter AutorInnen, die durch ihre Bücher über Eichstätt hinaus bekannt sind: Richard Auer lässt den in Eichstätt beheimateten Oberkommissar Mike Morgenstern ungewöhnliche Mordfälle lösen; Akos Doma verarbeitet etwa in Der Weg der Wünsche das hochaktuelle Thema Flucht und beschreibt die Auswirkung auf eine Familie ; Elisabeth Schinagl geht dem Lebenswerk von Domenico Barbieri nach, einem der letzten Baumeister aus dem Misoxtal, die das barocke Bild Eichstätts geprägt haben. Im Gespräch mit den drei AutorInnen erfahren wir, was es heißt, als SchriftstellerIn in Eichstätt zu leben und zu arbeiten und hören Ausschnitte aus ihren Büchern. Nicht zuletzt bietet der Abend Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.

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